Reaktion zu schwerem Verkehrsunfall zwischen Löberitz und Wadendorf

Nach dem schweren Verkehrsunfall am 10.07. erreichte uns eine Email, die uns sehr bewegte:

"Ich war Augenzeuge und der Erste am Ort des schweren Verkehrsunfalls am 10.7.2012 zwischen Wadendorf und Löberitz. Auch die Kameraden der Feuerwehr Zörbig waren wenige Minuten später vor Ort. Leider konnten alle beteiligten Helfer trotz großen Einsatzes einen tragisches und traurigen Verlauf nicht verhindern. Ich glaube, alle haben ihr Bestes gegeben. Ich konnte gewissermaßen „als Arzt in cognito“ das Geschehen verfolgen, denn ich gehöre nicht zu denen, die das Bedürfnis haben, allen Beteiligten zuerst ihren Beruf kundtun zu müssen. Ein unmittelbar am Opfer agierender Kamerad hat sich am Ende der Aktion bei mir entschuldigt, dass er nicht wußte, dass ich Chirurg bin. So etwas hatte ich nicht erwartet und es hat mich sehr berührt. Er hatte keinen Grund, sich für etwas zu entschuldigen ! Ganz im Gegenteil ! Ihm, aber auch all den anderen Kameraden der Feuerwehr möchte ich allergrößte Hochachtung zollen. Soweit ich aus chirurgisch-traumatologischer Sicht das Handeln beurteilen konnte, hat man von Seiten der Feuerwehr sehr besonnen, schnell, nicht hektisch, voller Sorgfalt, ruhig und mit Übersicht gehandelt, um das Leben des Opfer zu schonen oder zu retten. Ich persönlich gehöre als Arzt auch nicht zu denen, die unentwegt mit Patienten-Lob überschüttet werden. Das liegt wohl in der Natur der Sache. Um so mehr kann ich mir vorstellen, wie schön so etwas aber vielleicht sein könnte. Deshalb ist es mir ein großes Bedürfnis, ein großes Lob und Anerkennung für die geleistete Arbeit (für die, die ich chirurgisch beurteilen kann) an die Kameraden der Zörbiger Feuerwehr zu senden. Das habe ich auch in einem Gespräch hervorgehoben, um das mich die Hinterbliebenen des Opfers gebeten hatten.

L. Markfeld"


Wir möchten uns auf diesem Wege nochmal herzlichst bei Herrn DM Markfeld für diese positive Rückmeldung bedanken!